Freiheit zum Paradies - Rundum ein glücklicher Hund

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Freiheit zum Paradies



Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies.
Sie kennen weder Sünde noch Eifersucht, noch Unzufriedenheit.
An einem herrlichen Nachmittag mit einem Hund auf einem Hügel zu sitzen,
heißt zurück zu sein im Garten Eden,
da Nichtstun nicht Langeweile bedeutet, sondern Frieden.
Milan Kundera



Dieses Zitat von Milan Kundera spricht mich ganz besonders an, hier empfinde ich die wirkliche Freiheit zum Paradies, wenn ich mit Rex durch Wälder, Wiesen und Felder streife. Gemeinsam gehen wir auf die Pirsch, suchen Mäuschen, was seine Lieblingsbeschäftigung ist. Zwischendurch spielen wir, wer der Schnellste ist oder wer fängt wen. Manchmal sitzen wir auch einfach nur im Gras, lassen unseren Blick schweifen und hängen unseren Gedanken nach.
Rex verarbeitet seine Vergangenheit und Erfahrungen als Straßenhund in Bulgarien. Das erste Jahr war besonders schlimm. Wenn er schlief, träumte er so herzzerreißend, dass auch ich von seinen lauten Geräuschen wach wurde.  Er erzählt mir nur wenig aus seiner Vergangenheit und dies auch nur wenn er möchte. Frage ich ihn danach, dann kommt nichts. Somit sitze ich ganz still neben ihm und plötzlich sagt er zu mir. „Weißt du, dass ich jetzt „rundum ein glücklicher Hund“ bin, seitdem sich unsere Seelen wiedergefunden haben. Bulgarien war schlimm für mich, erst eine strenge Erziehung mit Schlägen, was ja noch erträglich war. Die Lieblosigkeit aber, die man mir entgegengebracht hat, war schrecklich. Ängste auszustehen, wenn die Hand gehoben wurde oder nur ein Teller etwas lauter klapperte und ich mich fragte, was ich nun wieder falsch gemacht habe, obwohl ich nur ganz still in meiner Ecke lag. Weißt du noch, als ich im ersten Jahr dem Ruf der Wildnis gefolgt bin, so nanntest du es immer, wenn ich hinter einem Hasen, Reh oder dem Ruf des Bussards folgte. Dann tauchte ich nach zwei Stunden wieder auf, und du warst schon nach Hause gegangen. Wie ängstlich ich auf dich zukommen wollte, aber doch erst mal dem Wassernapf den Vorzug gab. Ich verstand die Welt nicht mehr, als du mich dann in deine Arme nahmst und mich freudestrahlen begrüßt hast. Mit so viel Glück und Liebe muss man erst mal umzugehen verstehen und lernen.
Nachdem man mich in Bulgarien nicht mehr haben wollte, wurde ich einfach aus dem fahrenden Auto auf der Straße entsorgt. Eine Hündin begleitete mich und zeigte mir das Leben auf der Straße. Irgendwann wurde sie bewusst von einem Auto totgefahren und seitdem habe ich Angst vor Autos. Mit Reiki und Tellington Touch hast du mir meine Ängste genommen.
Eine sehr liebe Tierschützerin nahm mich in ihre Obhut und so fanden sich unsere Seelen wieder und jetzt bin ich im Paradies angekommen.“

Ich überlege, unsere gemeinsame Geschichte aufschreiben, mit den kleinen Anekdoten von unseren Gästen, so wie ich den spirituellen- Roman „Katharina“ verfasst habe. Darin erzählen wir, wie ich zu meiner Lebensphilosophie und zur Tierkommunikation gekommen bin.  




 
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